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Lisa Meyer :
Auf den Dächern wird wieder getrommelt - Gedichte
(Gerling Akademie Verlag, München 1998, ISBN 3-932425-09-X)
Das Buch war für mich eine lyrische Offenbarung :-). Worte, die so natürlich gewachsen sind wie Kornblumen am Wegrand. Duftig und zart und trotzdem brachial. Lisa Meyer spricht in den universalen Symbolen der Menschheit zu uns ... eine Sprache, die man einfach auf sich wirken lassen muss.
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Dan Brown :
Illuminati
(Knaur, München 1999, ISBN 3-426-77385-6)
OK, (fast) jeder kennt dieses Buch :-). Ein Thriller, der nicht nur spannend, sondern auch sehr sorgfältig recherchiert ist, zum Nachdenken anregt und höchst provokante Fragen aufwirft.
Ein Kernforscher wird ermordet aufgefunden, aus seinen Labor wurde Antimaterie entwendet! Zudem findet sich auf seiner Brust ein Symbol eingebrannt, dass nur der Harvard-Professor Robert Langdon zu entziffern vermag. Langdon stößt auf die Spur einer uralten Geheimbruderschaft, die einer finsteren Plan zu verfolgen scheint ...
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N.H. Kleinbaum :
Der Club der toten Dichter
(Bastei Lübbe, Bergisch Gladbach 2000)
Ein fesselndes Buch zu einem großartigen Film! Der graue Alltag einiger Internatsschüler verändert sich auf wundersame Weise, als der neue Englischlehrer John Keating auftaucht. Keating erschließt den Jungs die Welt der Dichter, die Schönheit der Sprache, die Bedeutung des Augenblicks. Doch schon bald stellt sich heraus, dass die neu gewonnene Freiheit tragische Konsequenzen hat ...
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Ulrich Plenzdorf:
Die neuen Leiden des jungen W.
(Suhrkamp, Frankfurt/Main 1976)
Der 17-jährige Edgar Wibeau schmeißt seine Lehre, schlägt sich in Berlin als Anstreicher durch, verliebt sich in die verheiratete Charlotte, missbraucht "Werthers Leiden" von Goethe beinahe als Klopapier - und liest es schließlich mit wachsender Faszination. Das Unheil nimmt seinen Lauf ... Eines der besten Jugendbücher, die je geschrieben worden sind: witzig und tragisch zugleich, mit einem liebenswert-chaotischen Helden - und einem höchst ungewöhnlichen Ansatz!
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Viktor Jerofejew:
Männer - ein Nachruf
(Rowohlt, Reinbek 1996, ISBN 3-499-60450-7)
Gibt es im Zeitalter der Emanzipation überhaupt noch "richtige Männer"? Mit provokantem Witz und eine Brise Wehmut betrachtet ein russischer Schriftsteller den europäischen Mann des 21. Jahrhunderts als Macho, Liebhaber, Ehemann, Künstler und lächerliche Figur ... Ein Buch für Frauen - und Männer mit Selbstironie :-). Solche wie den Autor, der diese kleinen Geschichten und Essays in stilistisch brillanter Forn zu Papier gebracht hat.
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