| Anneliese & Adriana Wipperling: | |
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Manchmal muss man kompromisslose Entscheidungen treffen, um seine wahre Bestimmung zu finden. So ergeht es auch unseren vier Heldinnen, die es mehr oder weniger zufällig nach Vulkan verschlägt: "Die Macht" begegnet der Star-Wars-begeisterten Michelle Maras mitten in einer Philosophieprüfung ... "Geheimnisvolle Träume" von einem fremden Mann in Lebens-gefahr plagen Michelle auf einer Studienreise nach Vulkan. Dann steht sie diesem Mann wahrhaftig gegenüber ... Michelles Freundin Morrigan O'Connor erhält ein ungewöhnliches Angebot von einem vulkanischen Krieger. Denn "Morrigans Schicksal" liegt nicht in einer bürgerlichen Existenz ... Eine Gruppe mysteriöser Vulkanier rettet die abtrünnige Cardassianerin Yanar Antorra aus einer fatalen Lage. "Jenseits der Grenzen" ihrer trostlosen Welt wartet ein neues Leben auf Yanar - doch es fällt ihr nicht leicht, dieses Leben zu akzeptieren ... Captain Corazón Inserra opfert sich für das Wohl der Vielen und startet einen "Warpflug in die Ewigkeit" ... |
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Auszug aus "Geheimnisvolle Träume" von Anneliese Wipperling Ich bin auf einmal ganz klein und in Fötushaltung in einem durchsichtigen Ball eingeschlossen... Miro und T'Maruk stehen sich mit Tennisschlägern gegenüber... ich fliege über das Netz zu T'Maruk, sie schlägt mich zurück in Richtung des Träumers... ich fliege unaufhörlich hin und her, die Schläger sind hart, es tut höllisch weh, aber niemand kann meine Schreie hören... jetzt haben sie einen zweiten Ball, Ibor, er ist ebenso winzig und hilflos gefangen wie ich... ich verstehe nicht, warum die beiden so etwas mit uns tun... warum sie uns nicht ernst nehmen, nicht merken, wie sehr wir leiden... plötzlich steht Madras am Netz, er trägt eine schwere eiserne Rüstung und ein Schwert... er fängt erst mich und dann Ibor auf... die durchsichtigen Bälle lösen sich auf und wir sitzen beide klein und verängstigt auf seiner Hand... seine grünen Augen sind riesig und ganz nahe... Ibor und ich verständigen uns mit einem Blick, fassen uns fest an den Händen und springen in einen dieser kühlen, tiefen Seen... plötzlich haben wir wieder unsere normale Größe, stehen hinter Madras, der uns mit seinem Schwert beschützt... Du kannst doch nicht einfach unser Spiel unterbrechen, sagt T'Maruk empört, gib uns sofort unsere Bälle zurück... Niemals, antwortet Madras, wer mit Menschen spielt, gefährdet den Frieden... Ihr Ah'Maral seid nur unser Werkzeug, du mußt dich fügen!... Ohne die Bruderschaften und ihr Opfer für die Vielen gäbe es keine Clans der Turuska mehr und folglich auch keine ältesten Mütter, antwortet Madras... Es ist nicht richtig, daß ihr allein über die Spielregeln entscheidet. Das wird sich bald ändern... und ich fange damit an, daß ich mich das Schicksal dieser beiden Liebenden einmische... Auszug aus "Morrigans Schicksal" von Anneliese Wipperling Morrigan O´Connor sah sich frustriert in der kleinen, verqualmten Pariser Tanzbar um. Sie war durch das übliche, männliche Panoptikum bevölkert: Aufreißertypen jeden Alters... Dienstreisende auf der Jagd nach einen attraktiven One-Night-Stand und verschämte Familienväter voller Sehnsucht nach ein wenig Jugend und Romantik. Die Familienväter und die Dienstreisenden, die zumeist ihren Ehering im Portemonnaie versteckt trugen, kamen aus Morrigans Sicht nicht in Frage. Mit solchen Typen handelte man sich nur Ärger ein, mit wild gewordenen Ehefrauen zum Beispiel. Die Aufreißer unterteilte Morrigan gewohnheitsmäßig in Machos und Schleimer... und wie immer verspürte sie den unbändigen Wunsch, diese Nervensägen mit dem nächsten Mülltransporter in die Sonne zu befördern. Auszug aus: "Jenseits der Grenzen" von Adriana Wipperling Einer von Tapas Helfern schenkt uns Kaffee ein. Die dampfende, heiße Flüssigkeit ergießt sich in meine Tasse... weniger als einen halben Meter von mir entfernt... eine Woge von Panik schlägt über mir zusammen... ich will nur noch weg... Mein Stuhl kippt mit einem lauten Poltern um und alle Anwesenden starren mich an. Plötzlich spüre ich zwei harte, heiße Finger, die mich unterhalb der Kehle berühren... Arons Finger. Sein Gesicht ist meinem so nahe, daß ich die grünen und braunen Sprenkel in seinen hellgrauen Augen sehe. Was fällt diesem Kerl ein, mich einfach anzufassen? Dem werde ich... Aber mein Zorn und meine Angst verrauchen einfach. Ich fühle mich so geborgen und sicher, daß ich auf der Stelle in Arons Armen einschlafen möchte. Im Grunde ist er sehr attraktiv... vorausgesetzt, man steht auf den Typ "undurchsichtiger Fremder". Das kommt davon, wenn man jeden Tag Doppelschichten schiebt... Aron läßt seine Hand sinken und ich kehre in die Realität zurück. Der Panikanfall ist überstanden, aber dieser wunderbar friedvolle, glückselige Zustand verflüchtigt sich ebenso. Ich bin richtig enttäuscht. Was zum Henker hat Aron mit mir gemacht? |
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Farbcover: |
Anneliese Wipperling |
Seitenzahl: |
174 Seiten DIN A4 |
Preis: |
11,20 EURO |
Altersbeschränkung: |
ab 18 Jahre (Ausweiskopie beifügen!) |
Bezug: |
Star Trek Forum |
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