Artikel & Essays

Am Anfang war Tuvok    Wichtig!   
Artikel von Anneliese Wipperling, 2003)
Durch Deep Space Nine war ich, was das aktuelle Vulkanierbild anging, einigen Kummer gewöhnt. Trotzdem freute ich mich sehr, als ich hörte, daß bei Voyager endlich wieder einer meiner geliebten Vulkanier zur Stammcrew gehören würde. Was ich dann jedoch sah, hat mich zunächst sehr verblüfft ...

Die Turuska und ihre zwei Welten Wichtig!   
(Madras aus dem Hause Kinsai, "Übersetzung" von Anneliese Wipperling, 2004)
Ich ahne, dass es für denLeser ziemlich verwirrend sein muss: Eine Spezies, die gleichzeitig auf Heyla und Vulkan lebt ... Turuska und Philosophiebürokraten ... Männer, Frauen und Kinder ... Personen mit den gleichen Namen, der gleichen Geschichte und identischen Charakteren. Nun, alles hat seine Geschichte ...

J.J. Abrams‘ „Star Trek“: Mit Schirm, Charme und NOKIA   NEU!   
(Filmkritik von Adriana Wipperling, 2009)
Da im Vorfeld schon einiges an Spoilern zu lesen war, die für „Alt“-Trekkies nicht gerade magenfreundlich waren, ging ich mit der Prämisse ins Kino: Ich vergesse einfach, dass das Star Trek sein soll, und habe meinen Spaß. Das hat erstaunlich gut funktioniert. ....

Illuminati - oder: Ein wandelndes Lexikon auf Schnitzeljagd   NEU!   
(Filmkritik von Adriana Wipperling, 2009)
Buchverfilmungen gehören wohl zum Schwierigsten, womit sich Filmemacher herumschlagen müssen: Die Handlung an den richtigen Stellen straffen und verändern, ohne dass man von den Fans der Romanvorlage gelyncht wird. Visualisieren, was eigentlich nicht zu visualisieren geht. Vereinfachen, ohne zu verflachen. Präsente Charaktere schaffen, ohne dass man wirklich zeigen kann, was in ihnen vorgeht. Ist es bei den „Illuminati“ ebenfalls gelungen? Ich hoffe, ich werde nicht kopfüber gekreuzigt und gebrandmarkt, wenn ich laut NEIN sage.  ....

Kunst ist nicht überflüssig
(Andal aus dem Hause Boras, "Übersetzung" von Anneliese Wipperling, 2006)
Scheinbar ist die Kunst überflüssig, ein Luxus, auf den man in Notzeiten leicht verzichten kann, eine Aufgabe, bei der viele Völker zuerst sparen, wenn die wirtschaftliche Lage schwierig wird. Aber die Kunst zu behindern oder gar zu verbieten, leistet der Barbarei Vorschub ...

Zur Ethik des Widerstandes
(Andal aus dem Hause Boras, "Übersetzung" von Anneliese Wipperling, 2006)
Ist es vernünftiger, sich widerstandslos töten zu lassen, statt die Reinheit der eigenen Seele auf's Spiel zu setzen, indem man ein Leben nimmt? Leider gibt es keine starren Formeln für richtiges oder falsches Verhalten ...

Es gibt viele Mütter und Väter des Sieges
(Madras aus dem Hause Kinsai, "Übersetzung" von Anneliese Wipperling, 2006)
Die Sehnsucht nach Helden und Erlösern gibt es so lange, wie es intelligentes Leben gibt. Aber solch eine Legendenbildung ist gefährlich, weil sie zu hemmungslosem Personenkult führen kann ...

Dein Feind ist dein Bruder
(Andal aus dem Hause Boras, "Übersetzung" von Anneliese Wipperling, 2006)
Wo müssen wir ansetzen, um schlimme Ereignisse zu verarbeiten und zumindest teilweise zu sühnen? Rachsucht ist ein natürliches und im ganzen Universum verbreitetes Gefühl. Den Gegner zur Bestie hochzustilisieren, ist jedoch die Wurzel schlimmsten Übels ...

Ich beschütze die Zeitlinie
(Piri aus dem Hause Tureg, "Übersetzung" von Anneliese Wipperling, 2006)
Ein Wahrträumer sieht vieles mit anderen Augen. Er kennt die Wegkreuzungen des Schicksals und die fragile Architektur der Lebensentwürfe von Einzelpersonen, Völkern, dem ganzen Universum. Er ist ein Hüter der Zeitlinie und als solcher verpflichtet, einzugreifen, wenn er Gefahren erkennt ...

Über das Böse
(Madras aus dem Hause Kinsai, "Übersetzung" von Anneliese Wipperling, 2002)
Die Begegnung mit dem unendlich Bösen, das heißt dem vollständigen Fehlen von Liebe, war für die Ah’Maral eine grausame Prüfung. Aber auch die Chance für die Erneuerung der Organisation als Ganzes ...

Was eine instabile Sonne hervorbringen kann
(Andal aus dem Hause Boras, "Übersetzung" von Anneliese Wipperling, 2003)
Meine Studenten von der Erde interessieren sich leidenschaftlich für das Geschlechterverhältnis auf Heyla. Dabei vergessen sie immer wieder, dass bei uns alles ganz anders ist ... dass die Geschichte unseres Planeten und unserer Sonne heute noch jeden Aspekt unseres Lebens prägen ...

Der eine, der alles sieht
(Andal aus dem Hause Boras, "Übersetzung" von Anneliese Wipperling, 2003)
Wer an einen Gott glaubt, ist zumeist nicht bereit, ihn näher zu definieren – und wer nur das akzeptiert, was man sehen, anfassen und messen kann, interessiert sich nicht sonderlich dafür, wie man Göttlichkeit definieren kann ...

Fäulnis unter einer makellosen Fassade
(Andal aus dem Hause Boras, "Übersetzung" von Anneliese Wipperling, 2001)
Ein Leben ohne Gefühle ist ein zu hoher Preis für den Frieden. Wieviele Bürger Vulkans wurden wegen eigenständiger Gedanken in die Verbannung geschickt? Wo ist die Grenze dessen, was für normal gehalten wird? Was ist mit Arroganz und Xenophobie?

Sanitäranlagen als Gradmesser für Zivilisation?
(Andal aus dem Hause Boras, "Übersetzung" von Anneliese Wipperling, 2005)
Geben Sie zu, dass sie das schon immer wissen wollten: Wie halten es Vulkanier mit ihren Exkrementen?

Die Legende von den Ah'Maral
(Warun aus dem Hause Boras, "Übersetzung" von Anneliese Wipperling, 2001)
In einer grausamen Vorzeit, als die Vulkanier noch Krieg gegeneinander führten, wurde ein gesamter Clan der Turuska von Sklavenjägern ausgelöscht. Nur ein Mann überlebte: Schaman aus dem Hause Kuma. Er begriff, dass nur ein völlig ungewöhnlicher Weg helfen konnte, sein Volk zu retten ...

150 Jahre Vereinigte Föderation der Planeten
(Ruda aus dem Hause Boras, "Übersetzung" von Anneliese Wipperling, 2002)
Natürlich halten wir alle die Gründung der Föderation für die wohlverdiente Frucht unserer eifrigen Bemühungen um Frieden und Gerechtigkeit. Nun sind wir an geheime Informationen gelangt, die alles in einem ganz anderen Licht erscheinen lassen. Ironischerweise hat es sich wieder einmal gezeigt, dass böse Taten manchmal gute Folgen haben ...

Der Tanz der Mäuse auf dem Küchentisch
(Essay von Adriana Wipperling, 2004)
Die Zivilistenrevolte auf Cardassia, so die landläufige Meinung, läßt sich ganz simpel durch Wegfall des Obsidianischen Ordens erklären. Doch ist es wirklich so einfach? Zweihundert Jahre Militärdiktatur haben die Gesellschaft sehr tief geprägt ...

Unendlich heterosexuelle Weiten
(Artikel von Ruwen Krieger, 2003)
Manchmal sieht man bei "Star Trek" den Versuch, zur Emanzipation Homosexueller in der Gesellschaft beizutragen - eben mit den beschränkten Mitteln, die man hat, wenn man in einer homophoben Gesellschaft finanziell überleben will ...

Nachdenken über Kolonialismus und Fortschritt
(Essay von Anneliese Wipperling, 1997)
Kolonialismus als Form der Entwicklungshilfe zu betrachten fällt mir ausgesprochen schwer. Moralische Überlegenheit der Kolonialisatoren wird oft als Rechtfertigung ins Feld geführt, ist aber bei konsequent unparteiischer Betrachtungsweise eher unwahrscheinlich. Sie kann jedoch nicht gänzlich ausgeschlossen werden.

Aus tiefstem Inneren
(Glosse von Anneliese & Adriana Wipperling, 2001)
Seid mal ganz ehrlich: Habt ihr auf irgend einem Schiff der Sternenflotte schon mal irgendwo ein Klosett gesehen? Wir nicht!

Star Trek Nemesis - ein Film der verschenkten Möglichkeiten
(Filmkritik von Adriana Wipperling, 2003)
Das Problem dieses Films ist nicht, dass er keine Handlung hätte. Im Gegenteil: Er hat zuviel ....