Er wiegt sich
hin und her.
Seine Augen
sind tot.
Gitterstäbe
schneiden die Welt
entzwei.
Hin und her
wie ein Tier
an der Kette ...
Die Wunden
brennen.
Stumme Schreie
quellen
in seiner Kehle.
Stacheliger Durst
wuchert
im Mund.
Gestank
umweht
beißend
seine Blöße.
Hin und her.
Hin und her ...
Die Augen der Wächter
schwimmen
im roten Nebel
hin und her ...
Sie sehen
ein nacktes Tier,
das sterben will
und
nicht kann.
Das sich
hin und her wiegt
an seiner Kette.
(© 2004 Anneliese Wipperling)

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