IVerlassen im Treibsand des Ozeans,
im Universum der Erkenntnis,
alleingelassen,
umringt von stillen Beobachtern,
trittst du ein.
Unglaublich leichtfertig
umgarnst du das Herz der Liebsten,
spielst mit Gefühlen,
die gar nicht dein sind,
die dir gar nicht gehören.
Gelassen lässt du Vögel singen
im Haus des Schattens.
Seelenleid, Seeleneid.
Darauf bist du aus.
Führtest sie zusammen,
um Glück und Versuchung zu trennen
wie zu einen.
Silbern schimmert dein Haar.
Wie die Schwingen eines Vogels trägt dich
die Gewissheit über den Horizont,
dass du recht hast.
Dann wünsche ich dir,
dass du immer mit jener Gewissheit,
jener Leichtfertigkeit reisen kannst.
Denn ihn habe ich erkannt
und hoffe,
er hat mich erkannt.
Ich wünsche uns allen Glück!
(© 1994 Ramona Scheerer)

© 2007 Anneliese Wipperling | Webdesign: Adriana Wipperling | Impressum